AG NKLM RUB

Die AG NKLM RUB besteht aus den NKLM-Beauftragten und den Ansprechpartnern für Vorklinik und Klinik. Sie strukturiert und gestaltet die Implementierung des NKLMs an der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Im Rahmen dieses Prozesses organisiert und koordiniert sie unter anderem die NKLM 2.0 Bewertung an der Medizinischen Fakultät als Grundlage für eine Überarbeitung durch Schwerpunktgruppen zur Weiterentwicklung des NKLMs. Weiterhin stellt die AG eine effiziente Kommunikationsstrategie sicher und wird die Arbeit von thematischen Projektgruppen, die sich mit spezifischen Teilprojekten des Gesamtprozesses auseinandersetzen, koordinieren.

Ansprechpartner*in im ZML: Dr. Barbara Emons

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Ärztliche Fertigkeiten – iRM

Im iRM wird bereits ab dem 1. Semester die systematische Grundlagenvermittlung mit klinisch relevanten Inhalten verknüpft und großer Wert auf den Praxis- und Patientenbezug gelegt. Ziel ist dabei die frühe Heranführung an Fragestellungen der klinischen Medizin und an das Berufsfeld von Ärztinnen und Ärzten. Hierzu erlernen die Studierenden in den Semestern 1-4 ihre ersten klinischen Basiskenntnisse und -fertigkeiten (wie Anamneseerhebung und körperliche Untersuchung) und beschäftigen sich mit ethischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Aspekten, die das ärztliche Denken und Handeln maßgeblich mitbestimmen.

Ansprechpartnerin im ZML: Dipl. Soz.-Wiss. Ute Köster

Ärztliche Interaktion – iRM

Im Strang „Ärztliche Interaktion“, der sich vom 1. bis zum 10. Semester des iRM erstreckt, erlernen und reflektieren die Studierenden die Art und Weise, wie sie auf Patient*innen zugehen. Ziel ist der Erwerb von interaktiven und kommunikativen Fertigkeiten und berufsrelevanten Einstellungen, die für eine gesundheitsfördernde Arzt-Patient-Beziehung förderlich sind. Zudem werden hier die kommunikativen Fähigkeiten vermittelt, die die Studierenden für den Umgang mit Patient*innen, Angehörigen, Kolleg*innen und anderen Gruppen ihres beruflichen Umfeldes qualifizieren sollen.

Ansprechpartnerin im ZML: Dipl. Soz.-Wiss. Ute Köster

Augmented Reality gestütztes Lernen in der hochschulischen Hebammenausbildung – Heb@AR

Das seit November 2019 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Augmented Reality gestütztes Lernen in der hochschulischen Hebammenausbildung – Heb@AR“ wird durch die interprofessionelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fachbereiche Hebammenwissenschaft (Hochschule für Gesundheit Bochum), Medizindidaktik (Ruhr-Universität Bochum) und Informatik (Hochschule Emden/ Leer) realisiert. Für den primärqualifizierenden Bachelorstudiengang Hebammenkunde soll ein vollständiges digitales Lehr- und Lernkonzept unter Einsatz von ortsunabhängigen, mehrbenutzerfähigen Augmented Reality (AR) Trainingssimulationen entwickelt, evaluiert und implementiert werden. Durch den Einsatz von AR im hochschulischen Bildungswesen wird eine deutliche Verbesserung der Theorie-Praxis-Verzahnung sowie des Praxistransfers erwartet. Um digitale Simulationsumgebungen erfolgreich in die Lehre zu implementieren soll im Rahmen des Forschungsprojektes ein auf Lehrbereiche weiterer Gesundheitsberufe übertragbares Gesamtkonzept entwickelt werden. Ansprechpartner im ZML: Dr. rer. medic. Matthias Joswig

Basiskolleg, Unterricht am Krankenbett (UaK) und Interdisziplinäres Fallseminar der Fachbereiche Chirurgie und Innere Medizin

Im Rahmen der Planungen des iRM war unter anderem das Zentrum für Medizinische Lehre an der Curriculumentwicklung im klinischen Studienabschnitt beteiligt. Gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät und den dazugehörigen Universitätskliniken plant und koordiniert das Zentrum für Medizinische Lehre den fortlaufenden Arbeitsprozess. Das Curriculum des iRM ist nach Themen aufgebaut. Dabei sind Vorlesungen, Seminare und Praktika fächerübergreifend nach Organsystemen und nach Krankheiten aufeinander abgestimmt. Die Konzeption der Vorlesung im Rahmen des Basiskollegs Chirurgie und Innere Medizin sowie der Unterricht am Krankenbett und das Interdisziplinäre Fallseminar sind auf die fächerübergreifende Konzeption abgestimmt.

Ansprechpartnerin im ZML: Dr. rer. medic. Barbara Emons

E-Learning und Digitalisierung in der Medizinischen Lehre

E-Learning-Elemente ergänzen und unterstützen die Lehre an der Medizinischen Fakultät und tragen dabei dem persönlichen Lernverhalten der Studierenden und einer Flexibilisierung von Lernorten Rechnung. Seit 2003 erprobt das Zentrum für Medizinische Lehre neue digitale Lehrformate und entwickelt gemeinsam mit Lehrenden und Lernenden individuelle Inhalte für eine mediengestützte Lehre. Die Betreuung reicht von der Einführung in das universitäre Lernmanagementsystem Moodle über die Beratung zur Anwendung von Onlinelehrtools bis zum kooperativen Aufbau alternativer digitaler Lehrkonzepte (z.B. Blendend-Learning-Formate). Im Rahmen des Zertifikates „Medizindidaktik NRW“ bieten wir ergänzend über das Fortbildungsprogramm MeDiBo mehrtägige E-Learning-Schulungen an. Auch in der medizindidaktischen Lehr-Lern-Forschung werden durch das Zentrum für Medizinische Lehre E-Learning-Thematiken einbezogen. Im Zuge der Erweiterung des Universitätsklinikums nach Ostwestfalen-Lippe koordinieren wir die Vernetzung der Universitätskliniken untereinander und mit dem Campus. Zusätzlich stellen wir Support bei der Durchführung von Vorlesungs-Live-Streams und dem Erstellen von Lehrfilmen. Eine enge Zusammenarbeit mit den technischen und didaktischen Institutionen der Ruhr-Universität ermöglicht hier eine zielorientierte Contententwicklung.

Ansprechpartner im ZML: Dr. rer. medic. Matthias Joswig

Internationales

Aus der Teilnahme und Mitarbeit am Projekt Tempus IV 159328-TEMPUS – 1 – 2009 – FR – TEMPUS – SHMES, Life-Long Learning Framework for Medical University Teaching Staff mit dem Ziel eine Qualitätssteigerung und eine Vergleichbarkeit der Ausbildung in der Medizin zu erreichen hat sich die Kooperation mit der Staatlichen Medizinischen Universität Omsk, Sibirien, Russische Föderation ab dem Sommersemester 2018 entwickelt. Es fanden schon mehrere Winter Schools in Omsk statt. Mehrere Studierende aus Omsk absolvierten Famulaturen am Klinikum der RUB. Neben Forschungsprojekten sollen auch die Kontakte auf Ebene der Studierenden intensiviert werden. Beratung von Studierenden, die eine Famulatur im Ausland planen.

Ansprechpartner im ZML: Dr. med. Andreas Burger

IPHiGen – Interprofessionelles Handeln im Gesundheitswesen (ausgelaufen)

„Interprofessionelles Handeln im Gesundheitswesen (IPHiGen)“ war ein Kooperationsprojekt zwischen dem Zentrum für Medizinischen Lehre und dem Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule für Gesundheit (hsg) zur Entwicklung gemeinsamer interprofessioneller Lehrformate für Studierende der Medizin und der fünf Bachelorstudiengänge der hsg (Pflege, Hebammenkunde, Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie). Das Projekt wurde im Rahmen des Programms „Operation Team“ durch die Robert Bosch Stiftung gefördert.

Ansprechpartner im ZML: Dr. rer. medic. Matthias Joswig

KI:edu.nrw – Teilprojekt Medizin

Im Rahmen des Verbundprojekts KI:edu.nrw werden Anwendungsmöglichkeiten von Learning Analytics und KI in der medizinischen Ausbildung untersucht. Hierzu werden Daten aus Lehrveranstaltungen, Prüfungen, Lehrplattformen und die komplexen Interaktionen zwischen diesen analysiert, um Zusammenhänge zu erkennen und Muster zu identifizieren. Möglicherweise gibt es Indikatorkurse, die etwa das Bestehen der Examina vorhersagen. Aufbauend auf den Ergebnissen soll eine auf KI basierende Lernplattform zum Einsatz kommen, die den Lernenden auf sie abgestimmte Inhalte und Lernstandsüberprüfungen anbietet. Auf diese Weise sollen Studierende individuelle Unterstützung erhalten und Verbesserungsmöglichkeiten für das Curriculum abgeleitet werden. Erfahrungen und Ergebnisse sollen auch den anderen Hochschulen des Landes NRW zur Verfügung gestellt werden. Ansprechpartner im ZML: Phillip Ruschke, Dr. rer. medic. Matthias Joswig

Klinischer Untersuchungskurs

Anlässlich des erstmalig stattfindenden 1. Klinischen Semesters im neu etablierten „integrierten Reformstudiengang Medizin“ (iRM) wurde der „Klinische Untersuchungskurs“ umstrukturiert. Ziel dieser Umstrukturierung ist eine standardisierte Durchführung des „Klinischen Untersuchungskurses“ in allen Bochumer Häusern des Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum (UK RUB). Dem Ziel der Standardisierung dienen ein ausgeklügeltes Rotationsschema, auf dessen Grundlage die Studierenden unterschiedliche Themenbereiche durchlaufen, sowie innovative und unter Beteiligung klinischer Fachvertreter*innen entstehende Arbeitsmaterialien. Dazu gehören ein Lehrbogen „Erhebung der Anamnese und Dokumentation der körperlichen Untersuchung“ sowie ein Manual.

Ansprechpartnerin im ZML: Dr. rer. medic. Barbara Emons

MeDiBo – Medizindidaktik Bochum

Moderne Lehr- und Lernformen sowie fächerübergreifende Curricula stellen neue Anforderungen an die Lehre. Das ZML bietet eine Reihe von Fortbildungsmaßnahmen an, um sowohl junge als auch erfahrene Dozent*innen darauf vorzubereiten und ihnen das nötige Handwerkszeug an die Hand zu geben. Es werden jedes Jahr Workshops zu verschiedenen Themen wie zum Beispiel „Planung von Lehrveranstaltungen“, „Plenardidaktik“, „Qualifiziert schriftlich und mündlich praktisch Prüfen“ oder „Konfliktmanagement“ angeboten, die mit einem Zertifikat abgeschlossen werden können.

Ansprechpartnerin im ZML: Dagmar Zacher

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Orientierungswoche/Erstsemestertutorium

Wir begrüßen jeweils zum Wintersemester rund 340 Erstsemesterstudierende im integrierten Reformstudiengang Medizin. In der ersten Woche werden sie von über 30 studentischen Tutoren und Tutorinnen aus den höheren Semestern in Kleingruppen begleitet und auf die Besonderheiten des Studiengangs vorbereitet. Diese Begleitung setzt sich im ersten Semester im sogenannten Erstsemestertutorium fort; einer Gruppe von 10 Studierenden wird ein Tutor/ eine Tutorin zur Seite gestellt, die in eigener Organisation Treffen durchführen. Wir unterstützen das Erstsemestertutorium konzeptionell und organisatorisch.

Ansprechpartnerin im ZML: Dipl. Soz.-Wiss. Michaela Thomas

Problemorientiertes Lernen (POL)

Im Rahmen der Verzahnung vorklinischer und klinischer Ausbildung finden in den ersten vier Semestern des integrierten Reformstudiengangs Medizin (iRM) regelmäßige Veranstaltungen zum problemorientierten Lernen statt. Ziel dabei ist es, anhand von konkreten Patientenfällen den Anwendungsbezug des bisher Gelernten auf das klinische Wissen zu demonstrieren und das fächerübergreifende Denken zu stärken. Darüber hinaus sollen auch Teamarbeit, Selbstverantwortung und Präsentationskompetenzen gefördert werden.

Ansprechpartnerin im ZML: Dipl. Soz.-Wiss. Ute Köster

Prüfungen

Entwicklung und Implementierung neuer Prüfungsformate [MEQ, OSCE, Triple Jump Exercise, DOPS]. Ziel ist es nicht nur Wissen sondern auch Kompetenzen (Entrusted Professional Activities [EPA’s]), wie im Masterplan Medizin 2020 gefordert, zu prüfen. Die Einführung und Weiterentwicklung computerbasierter Prüfungen an der Fakultät wird gerade hierfür neue Möglichkeiten eröffnen. Durchführung von Workshops zum Thema Prüfungen in Bochum und andernorts. Formales und zum Teil auch inhaltliches Review aller schriftlichen §-27-Prüfungen der Fakultät. Prüfungsaufsicht bei Prüfungen. Unterstützung bei der Planung und Ausgestaltung von Prüfungen.

Ansprechpartner im ZML: Dr. med. Andreas Burger

Skills Labs

Medizinstudierende wünschen sich häufig einen größeren Anteil praxisorientierter Lehrangebote in der medizinischen Ausbildung. Für diese Studierendengruppe stellt das Zentrum für Medizinische Lehre (ZML) ein vom Stundenplan unabhängiges und freiwilliges Lehrangebot bereit. Unterrichtet in Kleingruppen und angeleitet durch studentische Tutoren*innen werden die Blutentnahme, das Legen einer peripheren Venenverweilkanüle, der Verbandswechsel, chirurgische Basiskompetenzen und infektionsprophylaktische Arbeitstechniken trainiert. Des Weiteren werden Kurse zur Patientenuntersuchung und Ersten Hilfe angeboten.

Ansprechpartner*in im ZML: Dr. med. Jannis AchenbachDipl. Soz.-Wiss. Michaela Thomas

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