Der professionelle Umgang mit schwierigen Situationen ist in vielen akademischen Arbeitsbereichen eine wachsende Herausforderung, auf die jedoch in der universitären Ausbildung wenig vorbereitet wird. Um diesem Umstand zu begegnen wurden in der Medizin in den letzten Jahren vermehrt Schauspieler als sogenannte Simulationspatienten in realitätsnahen Rollenspielen eingesetzt. Diese Methode ist in der ärztlichen Ausbildung inzwischen zu einem etablierten didaktischen Element gereift und gewinnt auch in andere Fakultäten an Bedeutung. Dabei stehen beispielsweise junge Lehrer oder Juristen in Kontakt mit selbstbewussten Gesprächspartnern vor ähnlichen Herausforderungen.